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Tagungen und Konferenzen 2012


  • Experten-Workshop "Living History"
    Kooperationsveranstaltung der Universität Tübingen und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
    30. November 2012,  Schloss Hohentübingen

 

 

 

 Experten-Workshop

Living History



Freitag, 30.  November 2012


Veranstalter:
Universität Tübingen
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


Ort:
Schloss Hohentübingen

Kurzbeschreibung:
Ziel die­ses ers­ten und bewusst ‚klein‘ gehal­te­nen Work­shops ist es, unter­schied­li­che Fächer und ihre Fach­ver­tre­ter (Prä­his­to­ri­sche Archäo­lo­gie, Zeit­ge­schichte, Kultur-anthropologie/Empirische Kul­tur­wis­sen­schaft, Geschichts­di­dak­tik und Psy­cho­lo­gie) mit­ein­an­der ins Gespräch zu brin­gen und damit einen Gedan­ken­aus­tausch sowie Dis­kus­sio­nen anzu­re­gen. Der Experten-Workshop findet im Rahmen des inter­dis­zi­pli­näre Forschungs-Pro­jekts "Living History: Reenacted Prehistory between Research and Popular Performance" statt. Dieses wird von der Volks­wa­gen­Stif­tung geför­dert und durch­ge­führt am Zen­trum für Zeit­his­to­ri­sche For­schung Pots­dam (ZZF) und an der Uni­ver­si­tät Tübin­gen (Ludwig-Uhland-Institut für Empi­ri­sche Kul­tur­wis­sen­schaft). Pro­jekt­lei­ter sind Prof. Frank Bösch (ZZF Pots­dam), Dr. Ste­fa­nie Samida (ZZF Pots­dam) sowie Prof. Bern­hard Tschofen (EKW Tübingen).

Programm des Experten-Workshops (pdf)

Kurzbericht des 1. Experten-Workshops des Verbundprojekts "Living History" (PDF)

Weitere Informationen über das Forschungsprojekt "Living History: Reenacted Prehistory between Research and Popular Performance" auf der ZZF Website unter Forschung


Website des Forschungsprojekts "Living History" 

Kontakt:

Dr. Stefanie Samida
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Telefon: 0331/28991-78
Fax: 0331/28991-40
samida[at]zzf-pdm.de


Sarah Willner

Universität Tübingen
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
Burgsteige 11 (Schloss)
72070 Tübingen
Tel. +49 7071 29-74879
Fax +49 7071 29-5330 (Sekretariat)
sarah.willner[at]uni-tuebingen.de

 


 

 

 

 Workshop

60 Jahre Stasi-(Untersuchungs-)Haft



Montag, 5. November - Dienstag, 6. November 2012


Veranstalter:
Thüringer Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (Erfurt)
Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ (Leipzig)
Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle/Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Zentrum für Zeithistorische Forschung (Potsdam)
in Zusammenarbeit mit
Gedenkstätte Bautzen (Bautzen)/Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Gedenkstätte Bautzner Straße (Dresden)
Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert (Potsdam)
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (Dresden)

Ort:
Tagungsraum F 101 des Thüringer Landtages in der Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt

Kurzbeschreibung:
Mehrere Stasi-Untersuchungshaftanstalten, die 1945 durch NKWD- und MGB-Stellen der Sowjetischen Militäradministration beschlagnahmt und genutzt worden waren, wurden ab Juni/Juli 1952 von den neu gebildeten MfS-Bezirksverwaltungen betrieben. Viele dieser Übergaben von der sowjetischen Besatzungsmacht an das MfS jähren sich 2012 zum 60. Mal.
Der erste Workshop-Tag ist dem für die Diktaturdurchsetzung zentralen Jahr 1952 und der historischen Bestandsaufnahme gewidmet sowie einer bis dato neuen Zusammenschau der jeweiligen länderspezifischen geheim/repressiv-polizeilichen Übergänge von sowjetischen an deutsche Instanzen. Diese Übergänge haben sich in den Haftanstalten auch gebäudegeschichtlich niedergeschlagen.
Am Abend laden die Veranstalter zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Doppelte Gedenkstättengeschichte – Parallele Erinnerungsorte – Übergreifende Bildungsräume“ ein, in deren Mittelpunkt Anwendung und Wandel von Terror und Gewalt im Stalinismus erörtert werden sollen.
Am zweiten Veranstaltungs-Tag werden aktuelle Forschungsberichte zu den sowjetischen Geheimdiensten in der SBZ/DDR 1945-1953 diskutiert und die Haftbedingungen in der Untersuchungshaft. Die Referenten spannen den Bogen von der direkten Gewalt, die bis in die frühen 1950er Jahre herrschte, zu den Zersetzungsmethoden, die ab den 1960er Jahren immer ausgefeilter wurden.

Workshop-Programm (pdf)

Kontakt/Anmeldung an Frau Dr. Andrea Herz bis 25. Oktober 2012:

Mail: herz@tlstu.thueringen.de
Fax: 0361 - 3771952
Post: Dr. Andrea Herz, TLSTU, Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt
Tel.: 0361 - 3771956

Weitere Informationen zu Anmeldung und Anreise zum Workshop (pdf)
 


 


 
10. Potsdamer  Doktorandenforum zur Zeitgeschichte

Zeitalter der Audiovision?
Zeithistorische Perspektiven auf das Verhältnis von Medien und Gesellschaft

 

 


Freitag, 19. Oktober - Sonnabend, 20. Oktober 2012

 
Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
 

Organisation: Katja Berg, Ronald Funke, Anna Jehle, Katrin Jordan, Georg Koch, Richard Oehmig


Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Großer Seminarraum, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

Kurzbeschreibung:
Spätestens seit der Mitte des 20. Jahrhunderts haben audiovisuelle Massenmedien politische, kulturelle und soziale Prozesse der Gesellschaft wesentlich beeinflusst. Das diesjährige Doktorandenforum geht daher der Frage nach, welche Herausforderungen sich für die Zeitgeschichte aus dem Perspektivwechsel von der klassischen Mediengeschichte hin zur Untersuchung der Interaktion von Medien und Gesellschaft ergeben und welche neuen Erkenntnisse damit verbunden sind.
Die Nachwuchstagung will den wissenschaftlichen Austausch und die Vernetzung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften fördern sowie Raum für die Diskussion von Forschungsarbeiten bieten, die im Spektrum einer medial reflektierten Gesellschaftsgeschichte einerseits und einer gesellschaftlich orientierten Mediengeschichte andererseits angesiedelt sind. Es geht hierbei darum, ein Bewusstsein dafür zu erzeugen, dass viele Forschungsthemen der Zeitgeschichtsforschung durch eine medienhistorische Perspektive erweitert und bereichert werden können.

Programm (PDF)

 
Anmeldung bis zum 30. September 2012 bei:
Anna Jehle
doktorandenforum@zzf-pdm.de

Tagungsbericht von Kirsten Moritz, Universität Göttingen
 


 

Internationale Tagung

Die andere Moderne?
Bildwelten in der DDR - Perspektiven einer Neubewertung



Mittwoch, 17. Oktober - Donnerstag, 18. Oktober 2012

Veranstalter:
BMBF-Verbundprojekt "Bildatlas: Kunst in der DDR"

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ort: Congress Centrum Neue Weimarhalle, UNESCO-Platz 1, 99423 Weimar

Die öffentliche Tagung ist ein Beitrag zu der bis heute aktuellen Debatte um die Kunst aus der DDR. Die einander entgegengesetzten Wahrnehmungen des Umbruchs fanden seit 1990 im "Bilderstreit" eine Diskursform: Es ging um die Frage, ob es "Kunst" unter der östlichen Einparteienherrschaft überhaupt habe geben können.

Nach der Versachlichung des deutsch-deutschen Bilderstreites versucht die Weimarer Tagung eine interdisziplinäre Bestandsanalyse und debattiert die Perspektiven einer Neubewertung der bildenden Künste aus der DDR. Zudem zielt die Tagung in bildungspolitischer Sicht auf Formen der Geschichtsvergegenwärtigung. Das betrifft zum einen die Sonderrolle der Künste im sozialistischen Staat, zum anderen deren Stellvertretungsfunktion in der Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit. Darüber hinaus wird die bis heute andauernde Ausgrenzung ostdeutscher Kunst im westdeutschen und internationalen Kunstmarkt und Kunstsystem analysiert, die deren Wahrnehmung und Wiederentdeckung verhindert.
 



1. Europäische Willi-Münzenberg-Arbeitstagung:

Internationalismus, transnationale Solidaritätsnetzwerke, Antifaschismus
und Antistalinismus in den 1920er und 1930er Jahren



Freitag, 12. Oktober - Samstag, 13. Oktober 2012


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Universität Åbo-Akademie (UAA), Finnland
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (ISB)
Grundstücksgesellschaft Franz-Mehring-Platz 1, Berlin

Leitung und Organisation:
Bernhard H. Bayerlein (ZZF Potsdam)
Uwe Sonnenberg (ZZF Potsdam)
Holger Weiss (UAA)

Ort: Münzenberg-Saal im Bürogebäude am Franz-Mehring-Platz 1, Berlin

Kurzbeschreibung:
"Roter Millionär", "Künstler in Sachen Revolution", "Pressezar" - in der ständig wachsenden internationalen Literatur wird der KPD-Funktionär und Verleger Willi Münzenberg (1889-1940) in höchst widersprüchlicher Weise behandelt. Er gilt als Erfinder moderner Medienmodelle und Architekt einer postkolonialen Welt. Zugleich wird er als Moskaus geheimer Verführer westlicher Intellektueller beschrieben. Durch seinen Bruch mit Stalin und der KPD Ende der 1930er Jahre blieb Münzenberg in der DDR "Unperson" und stille Herausforderung zugleich.

Auf der europäischen Willi-Münzenberg-Tagung soll eine kritische Bilanz dieser interdisziplinär gewonnenen Forschungsergebnisse gezogen werden. Ziel ist es weiterhin, der Diskussion von Schlüsselthemen der internationalen Kommunismusforschung in diesem Zusammenhang neue Impulse zu verleihen. Auf Grundlage laufender und abgeschlossener Projekte geht es um die Erschließung neuer Forschungsfelder: Welchen Beitrag leistete Münzenberg im Kräftedreieck von Komintern, Deutschland und Sowjetunion, zur Politik des revolutionären und demokratischen Sozialismus, zu Antifaschismus und Antistalinismus sowie ihrem Wandel in der Zwischenkriegszeit? Worauf beruhten die um ihn gestrickten internationalen Solidaritätsorganisationen, Netzwerke und ihre Propagandakonzepte? Wie sah deren praktische Umsetzung aus? War Münzenberg der hellsichtige Antifaschist oder nur ein Kulissenschieber im Auftrage Stalins? In die Diskussion hinein fließen Beispiele aus den Bilderwelten der 1920er und 1930er Jahre, Analysen zu verschiedenen Milieus der kommunistischen Bewegung sowie kritische Reflexionen über die Rolle engagierter Intellektueller zwischen sozialer und künstlerischer Revolution. Münzenbergs Wirken wird für die einzelnen Themenschwerpunkte hinterfragt und den jeweiligen Forschungskontexten zugeordnet.

Anmeldung: bis 5. Oktober 2012 bei Uwe Sonnenberg, Uwe.Sonnenberg[at]web.de

>> Zum Programm (pdf)
 

Tagungsbericht auf HSK
von Ralf Hoffrogge, Universität Potsdam vom 20.11.2012

Bericht bei Sozonline.de
von Raimund Waligora

 



Konferenz

Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft



Donnerstag, 11. Oktober - Samstag, 13. Oktober 2012


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)

Ort:
Le Manège, Am Neuen Markt 9 a/b, 14467 Potsdam

Kurzbeschreibung:
Die mit den Begriffen der „Informationsgesellschaft“ und der „Computerisierung“ verbundenen gesellschaftlichen Transformationsprozesse sind bislang kein eigenständiges Untersuchungsfeld der zeithistorischen Forschung. Dies überrascht, da die Verbreitung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien seit dem Beginn der 1980er-Jahre noch einmal einen gewaltigen Schub erfahren hat, durch den sich nicht nur der Bereich der automatisierten industriellen Produktion und der Arbeitswelt dramatisch verändert, sondern der weit darüber hinaus zu einem Wandel der sozialen Beziehungen und Kommunikationsformen sowie der kulturellen Dispositionen moderner Gesellschaften geführt hat. Der Charakter dieses Umbruchs wurde entscheidend bestimmt durch den Vormarsch des Computers in alle Bereiche der Gesellschaft und seit den 1990er-Jahren durch die rasante Verbreitung des Internet. Entsprechend häufig wird diese Entwicklung mit dem Begriff einer Revolution assoziiert und als ein fundamentaler Umbruch beschrieben. Eine Geschichte der im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts einsetzenden Krisen- und Transformationsprozesse und ihrer Langzeitfolgen bis in die Gegenwart ist nicht ohne diese Dimension zu schreiben. Auch für den Ausgang des Systemkonflikts zwischen Ost und West spielte die Frage, wie und ob die jeweiligen Gesellschaften in den Lage waren, diesen Wandel technologisch, sozial und kulturell zu bewältigen, eine entscheidende Rolle.

Am Zentrum für Zeithistorische Forschung widmet sich die Abteilung „Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft“ diesem für die Zeitgeschichte relativ neuen Forschungsfeld. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der konzeptionellen und methodischen Ausrichtung einer Geschichte der Informationsgesellschaft, vergleichende Forschungen zur Computerisierung der Arbeitswelt sowie Überlegungen zu den kulturellen, medialen und wissensgeschichtlichen Dimensionen der digitalen Revolution. Ziel der Tagung ist es, die verschiedenen Forschungen in diesem Bereich zusammenzuführen, zu vernetzen und das Forschungsfeld in der Zeitgeschichte sichtbar zu machen. Diskutiert werden theoretische und methodische Zugänge, mögliche Forschungsfelder, Periodisierungs- und Quellenprobleme sowie die Anschlussfähigkeit des Themas an laufende Debatten in der Zeitgeschichte. Zu klären ist darüber hinaus, wie die Zeitgeschichte sich gegenüber der Fülle von politikwissenschaftlichen, soziologischen und technikhistorischen Studien auf diesem Feld mit einem eigenständigen Forschungsprofil behaupten kann.

Aktueller Literaturhinweis zum Thema:
Jürgen Danyel/Annette Schuhmann/Jan-Holger Kirsch (Hg.) Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 9 (2012) H. 2: Computerisierung und Informationsgesellschaft


Konferenzprogramm
(pdf)


Kontakt/Anmeldung:

Dr. Annette Schuhmann
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
schuhmann@zzf-pdm.de

Wir bitten um Anmeldung bis zum 30. September 2012.

 

Tagungsbericht auf HSK vom 18. Dezember 2012 von Marcel Berlinghoff, Universität Heidelberg


 



Kongress

49. Deutscher Historikertag 2012
Ressourcen - Konflikte




Dienstag, 25. September - Freitag, 28. September 2012


Veranstalter:
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.
Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.

Ort:
Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universitä,Mensa (Staudinger Weg 15)


Kurzbeschreibung:
Der Mainzer Historikertag steht unter dem Motto „Ressourcen-Konflikte“. Ein zentrales Anliegen dieses Historikertages ist es, historische Entwicklungen und Strukturen auch als das Ergebnis von Ressourcen-Konflikten zu sehen und zu beurteilen, die ihrerseits historischem Wandel unterliegen, keinem festen Muster folgen und insofern einen stets offenen Horizont besitzen. Das Motto ist daher zugleich historisch und aktuell.
Der Mainzer Historikertag bietet neben 60 Fachsektionen mit rund 400 ReferentenInnen aus dem In- und Ausland, eine Posterausstellung des Doktorandenforums und ein eigens für Schüler entwickeltes Programm; zudem 30 kulturelle Begleitveranstaltungen sowie mehr als 20 weitere Angebote von Verbänden, Vereinen und Arbeitskreisen. Partnerland des 49. Deutschen Historikertages ist Frankreich. Dem deutsch-französischen Verhältnis werden zwei Ausstellungsräume gewidmet. Sie thematisieren die gegenseitige wissenschaftliche Beschäftigung sowie Initiativen im Rahmen der deutsch-französischen Partnerschaft. Zudem wird die Fachausstellung um zwei weitere Themenräume erweitert, die unter dem Motto „Rheinland-Pfalz macht Geschichte“ und „Östliches Europa“ stehen.

Programmheft (PDF)


Übersicht über die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam auf dem 49. Deutschen Historikertag 2012:


Wissenschaftliche Sektionen

Zeitgeschichte ohne Ressourcen? Probleme der Nutzung audiovisueller Quellen
Christoph Classen
(ZZF Potsdam)
Podium: Frank Bösch (Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam); Andreas Fickers (Associate Professor for comparative media history, Universität Maastricht), Leif Kramp (Forschungskoordinator am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen), Veit Scheller (Leiter des Unternehmensarchivs des Zweiten Deutschen Fernsehens, Mainz), Moderation: Christoph Classen (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Podiumsdiskussion, Mittwoch, 26. September 2012 (Vormittag)
 

Reaktionen auf die globalen Energiekrisen der 1970/1980er Jahre
Frank Bösch
(ZZF Potsdam), Rüdiger Graf (Bochum)
Freitag, 28. September 2012 (Nachmittag)


Recht als umstrittene Ressource. Akteure, Praktiken und Wissensordnungen des Völkerrechts in der Zwischenkriegszeit (1919-1939)
Kathrin Kollmeier
(ZZF Potsdam), Marcus M. Payk (Berlin)
Donnerstag, 27. September 2012, 11.00 - 13.00 Uhr


Kriegsmobilisierung und Ressourcenkonflikte im Nationalsozialismus 1936 bis 1945
Thomas Schaarschmidt
(ZZF Potsdam)
Donnerstag, 27. September 2012 (Vormittag) 


Sonderveranstaltung
Donnerstag, 27. September 2012, 9:15 Uhr
Arbeitsgruppe für angewandte Geschichte im Historikerverband
Diskussionsforum / Konstituierende Versammlung
Diskussionsforum:
Public History, Angewandte Geschichte, History Marketing - Umgang mit neuen Formen der Geschichtskultur
Diskussionsleiter u.a Irmgard Zündorf (ZZF Potsdam)
Programm:
Werkstattberichte u.a aus: Fachjournalismus Geschichte (Frank Bösch, ZZF Potsdam) und Ausbildung und Methodik der Public History (Irmgard Zündorf)
Im Anschluss: Konstituierende Versammlung der "Arbeitsgruppe Angewandte Geschichte"
 

Vorträge

Frank Bösch
(ZZF Potsdam)
"Zwischen Harrisburg und Iran: Globale Reaktionen auf die zweite Ölkrise 1979"
Sektion: Reaktionen auf die globalen Energiekrisen der 1970/1980er Jahre
Freitag, 28. September 2012 (Nachmittag)


Jürgen Danyel
(ZZF Potsdam)
"Zeitgeschichte und Social Web. Erfahrungen mit partizipativen Formaten im fachlichen Kontext"
Sektion: Geschichtswissenschaft digital in Deutschland und Frankreich. Tendenzen, Strategien, Beispiele
Mittwoch, 26. September 2012 (Vormittag)


Rüdiger Hachtmann (ZZF Potsdam)
"Mobilisierung und Ressourcenverschiebung in den Wissenschaften unter dem Primat des Bellizismus"
Sektion: Kriegsmobilisierung und Ressourcenkonflikte im Nationalsozialismus 1936 bis 1945
Donnerstag, 27. September 2012 (Vormittag)


Kathrin Kollmeier
(ZZF Potsdam)
"Eine 'Anomalie des Rechts' als Politikum: Die internationale Verhandlung von Staatenlosigkeit und Mehrstaatlichkeit (1919-1930)"
Sektion: Recht als umstrittene Ressource. Akteure, Praktiken und Wissensordnungen des Völkerrechts in der Zwischenkriegszeit (1919-1939)
Donnerstag, 27. September 2012, 11.00-13.00 Uhr


Martin Sabrow
(ZZF Potsdam)
"Der Kalte Krieg der deutsch-deutschen Geschichtswissenschaft 1949-1989"
Sektion: Die organisierte Disziplin als Forschungsproblem. Perspektiven auf eine Geschichte des Historikerverbandes
Mittwoch, 26. September 2012 (Nachmittag)


Anne Sudrow
(ZZF Potsdam)
"Kunststoffe in Konsumgütern - ein Erbe der NS-Wirtschaftspolitik?"
Sektion: Ersatzstoffwirtschaft als innovative Lösung für Ressourcenkonflikte im Ersten und Zweiten Weltkrieg?
Mittwoch, 26. September 2012 (Vormittag)


Jan Philipp Wölbern (ZZF Potsdam)
"Quellen und Forschungsbedingungen zum Freikauf von politischen Gefangenen durch die Bundesrepublik Deutschland"
Sektion: Zeitgeschichte, Archive und Geheimschutz - Ressourcen und Konflikte bei der Nutzung von Quellen Freitag, 28. September 2012 (Vormittag)

Besprechung der Sektionen auf HSK von Hanno Hochmuth (ZZF) 15.02.2013

Doktorandenforum

Auf dem Mainzer Historikertag zeigen 45 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Forschungsvorhaben im Rahmen einer Posterausstellung (Dienstag, 25. September 2012, 10.00 Uhr bis Freitag, 28. September 2012, 18.00 Uhr im Flur des 2. Obergeschosses des Philosophicums.) Eine Jury wird die gelungensten Präsentationen auswählen und auszeichnen.

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ist vertreten durch:

Ronald Funke
Das Fernsehen und die Transformation von Kirche und Religion, 1960-1980

Sabine Pannen
"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei!"? Stabilität und Erosion an der SED -Parteibasis von 1979 bis 1989

Florian Peters
Revolution der Erinnerung? Der Zweite Weltkrieg in der Geschichtskultur des spätsozialistischen Polen 1976-1989

 

 



 Autoren-Workshop

Popgeschichte schreiben. Fallstudien

 


Freitag, 31. August 2012

 
Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Berliner Arbeitskreis für Popgeschichte

 

Organisation: Dr. Alexa Geisthövel und Bodo Mrozek


Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Großer Seminarraum, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

Kurzbeschreibung:
Während Musik-, Literatur-, und Kulturwissenschaftler sich schon länger empirisch mit Pop beschäftigten, hat die Zeitgeschichte dieses Feld bisher vernachlässigt. Zwar findet Pop in neueren Arbeiten immer öfter Erwähnung, doch wird der Begriff meist unreflektiert verwendet. Auf dem Workshop diskutieren Historiker und Kulturforscher anhand konkreter Fallstudien, wie man eine Zeitgeschichte des Pop schreiben kann. Dabei geht es sowohl um methodische Grundlagen als auch um den Umgang mit pophistorischen Quellen und Schreibtechniken. Im Zentrum des Schreibworkshops stehen daher halbfertige Manuskripte, die von den Teilnehmern vorab gelesen und im Workshop kritisch diskutiert werden.

Workshop-Programm  (PDF)


Link zum Block des Arbeitskreises für Popgeschichte

 

Aktueller Artikel zur Unterdrückung der Jugendkultur
Kurzer Prozeß mit diesen Gammlern, in: FAZ.NET, 23.8.2012 von Bodo Mrozek


Die Teilnahme am Workshop ist nur nach vorheriger persönlicher Anmeldung möglich.
Kontakt und Anmeldung:

Bodo Mrozek
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Mail: mrozek@zzf-pdm.de

 


Tagung

Konsensgesellschaften in der Krise.
Großbritannien und die Bundesrepublik seit den 1970er Jahren



Montag, 9. Juli - Dienstag, 10. Juli 2012


Veranstalter

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Universität Jena
Kooperationspartner: Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts

Organisation:
Priv.-Doz.  Dr. Winfried Süß (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/Universität Göttingen)
Priv.-Doz.  Dietmar Süß (Universität Jena)


Ort:

Friedrich-Schiller-Universität Jena, Carl-Zeiss-Str. 3, Seminarraum 309 (www.uni-jena.de/map/scripte/index.html)
 

Kurzbeschreibung:
Der Workshop führt aktuelle Forschungen jüngerer Wissenschaftler zur deutsch-britischen Geschichte im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Zäsurcharakter der Epoche „nach dem Boom“ – und damit die Transformation zweier Industriegesellschaften, für die die Boomjahre nach dem Zweiten Weltkrieg in besonderer Weise prägend waren. Welche Chancen und Grenzen hat der Vergleich – und was waren die unterschiedlichen Vorerfahrungen, auf deren Grundlage die beiden Gesellschaften auf wachsende Arbeitslosigkeit und zunehmende wohlfahrtsstaatliche Legitimationsdefizite reagierten?


Tagungsprogramm
(PDF)

Kontakt:
Priv.-Doz. Dr. Winfried Süß
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
suess@zzf-pdm.de.

Priv.-Doz. Dietmar Süß
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Historisches Institut
dietmar.suess@uni-jena.de

Tagungsbericht (PDF)
 


Abschlusstagung

Lost in Translation? Europabilder und ihre Übersetzungen



Montag, 5. Juli - Dienstag, 6. Juli 2012


Veranstalter

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Georg-Eckert-Institut Braunschweig
Universität Kassel
in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt
finanziell gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Organisation:
Daniel Stange, M.A.
eMail: stange[at]gei.de


Ort:

Europa-Saal des Auswärtigen Amts, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Kurzbeschreibung:
Der Projektverbund untersucht, wie sich die Vorstellungen von Europa über die großen Zäsuren des 20. Jahrhunderts verändert haben, wie Europa medial konstruiert und vermittelt wurde und wie Europa aus unterschiedlichen räumlichen Perspektiven wahrgenommen wurde. Es geht um die interkulturelle und intermediale Verständigung über Europa, die Vergegenwärtigung europäischer Geschichte und die mediale Übertragung von Europabildern.


Tagungsprogramm
(PDF)

Pressemitteilung vom 18.6.2012 (idw)

Um Anmeldung unter www.lost-in-translation.org wird gebeten.

Der Eintritt zur Tagung ist frei.
 


Tagung

Zwischen Moskau und Europa. Die kommunistischen Parteien 1945 bis heute / Entre Moscou et l'Europe. Les partis communistes européens de 1945 à aujourd'hui



Freitag, 22. Juni 2012

Veranstalter:

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF Potsdam)
Centre Marc Bloch
Österreichische Akademie der Wissenschaften
mit Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule

Organisation:
Aurèlie Denoyer (Centre Marc Bloch)
Nikolas Dörr (ZZF Potsdam)
Maximilian Graf (Österreichische Akademie der Wissenschaften)
Karlo Ruzicic-Kessler (Österreichische Akademie der Wissenschaften)


Ort:
Centre Marc Bloch
Friedrichstraße 191, 10117 Berlin

Zielgruppe
Die Tagung richtet sich vornehmlich an Doktoranden, Post-Docs und Wissenschaftler/innen aus den genannten Forschungsfeldern

Tagungssprachen
Deutsch, Englisch und Französisch

Kurzbeschreibung:
Die Erforschung der Beziehungen zwischen den kommunistischen Parteien Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat in den letzten Jahren einen veritablen Aufschwung genommen. Während die Beziehungen zwischen den Staatsparteien des sozialistischen Lagers im Kalten Krieg seit jeher beachtliches Interesse gefunden haben, rückt der Austausch zwischen west- und osteuropäischen KPs allerdings erst in jüngster Zeit zunehmend in den Fokus der Zeitgeschichtsforschung. Insbesondere zu den Kontakten in den 1970er und 1980er Jahren liegen kaum Forschungsarbeiten vor. Aber gerade dieser Zeitraum zeichnet sich durch markante Brüche zwischen west- und osteuropäischem Kommunismus auf der einen und massiven Differenzen innerhalb des westeuropäischen Kommunismus auf der anderen Seite aus, die Aufschluss über die Erosion und/oder Transformationen des europäischen Kommunismus in den 1990er Jahren geben.
 

Tagungsprogramm (PDF)


Anmeldung per Email:

Nikolas Dörr
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Email: doerr@zzf-pdm.de

Teilnehmergebühren werden für die Tagung nicht erhoben.

Tagungsbericht
 



Deutsch-Tschechisches Jugendseminar

Zwischen nationaler und europäischer Gedenkkultur.
Die Gedenkstätte Theresienstadt von 1947 bis heute



Der Termin für das Jugendseminar, das ursprünglich vom  21.  bis 24. Juni 2012 stattfinden sollte, wurde auf die 2. Jahreshälfte verschoben.
Wir informieren Sie, sobald der neue Termin feststeht.


Veranstalter:
Gustav-Stresemann-Institut e.V. (GSI Bonn)
in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)


Ort:
Terezín (Theresienstadt), Tschechien


Kurzbeschreibung:
Anhand der Präsentation von Geschichte in der Gedenkstätte Theresienstadt, sollen Fragen der Gedenk‐ und Erinnerungskultur diskutiert werden. Was können „historische Orte“ hierfür leisten, und welche Formen der Konservierung und Präsentation sind sinnvoll? Wie weit kann in der Darstellung historischer Ereignisse Objektivität erreicht werden? Welche Bedeutung haben Zeitzeugen, wie weit müssen subjektive Erfahrungen in die Darstellung der Geschichte einfließen? Wie können nationale Erinnerungskulturen, die Reproduktion von Stereotypen und Feindbildern, durchbrochen werden? An welche Grenzen stößt eine internationale Erinnerungskultur?


Kontakt und weitere Information:

Ulrich Huemer, ZZF Potsdam
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

uli-huemer@gmx.net

 


  

Tagung

Strukturwandel war immer ... Branchen und Unternehmen
in den 1970er- und 1980er-Jahren



Mittwoch, 13. Juni - Freitag, 15. Juni 2012


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main


Ort:
Messer Group GmbH
Messer-Platz 1
65812 Bad Soden


Die Tagung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).


Kurzbeschreibung:
Strukturwandel ist ein immanenter Bestandteil wirtschaftlicher Entwicklung und insofern bildet er auch ein Strukturmerkmal moderner Gesellschaften. Trotzdem lassen sich in einer historischen Perspektive Zeiten beschleunigten oder auch langsameren Wandels identifizieren. Die 1970er und 1980er Jahre werden bisher meist als eine Periode intensiverer Veränderungen betrachtet. Dies soll auf dieser Tagung auf der Basis neuer Forschungen zu einzelnen Branchen und Unternehmern überprüft und diskutiert werden. Darauf aufbauend wird aber auch übergreifenden Fragen nach dem Charakter des Strukturwandels und seiner theoretischen Konzeptualisierung nachgegangen. 


Programm der Tagung (PDF)


Kontakt und weitere Information:

Prof. Dr. André Steiner
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Tel.: 0331 / 745101-30
steiner@zzf-pdm.de

 


Konferenz

Verwandelte Räume
Zur Transformation der Religion im öffentlichen Raum seit den 1950er Jahren


Freitag, 11. Mai - Samstag, 12. Mai 2012


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Ruhr-Universität Bochum (RUB)
in Verbindung mit der DFG-Forschergruppe "Transformation der Religion in der Moderne"


Organisation:

Prof. Dr. Frank Bösch (ZZF Potsdam)
Prof. Dr. Lucian Hölscher (Ruhr Universität Bochum)


Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Institut für soziale Bewegungen
Clemensstraße 17-19
444789 Bochum


Kurzbeschreibung:
Die räumliche Präsenz von Religion gilt als ein wichtiger Indikator für ihre jeweilige gesellschaftliche Bedeutung. Sowohl über die Architektur religiöser Gebäude als auch über ihre Repräsentation im öffentlichen Raum markiert sie ihren Status. Darüber hinaus formiert sich im Raum aber auch die soziale und theologische Gestalt der Kirchen: In der räumlichen Präsenz der Gläubigen bilden sich Kirchen als Gemeinschaft, im räumlichen Vollzug liturgischer Handlungen deren theologische Bedeutung. Der Stellenwert der Religion wird zugleich, über ihre materielle Präsenz hinaus, an der Nutzung der Räume gemessen.

Räumen kommt so eine zentrale Bedeutung für die Transformation der Religion seit den 1950er Jahren zu. In dreifacher Hinsicht zeigt sich hier eine wirkungsmächtige Verschiebung: Erstens erhielten klassische religiöse Räume wie Kirchen eine veränderte Gestalt und neue Typen von kirchlichen Gebäuden entstanden; zweitens besetzte die Kirche nicht-kirchliche öffentliche Räume; und drittens ent-standen vielfältige neue Räume der religiösen Kommunikation in den Medien. In allen drei Bereichen öffnete sich die Kirche gegenüber der Gesellschaft und veränderte dadurch ihre Gestalt und Bedeutung.

Die Tagung thematisiert diese räumliche Dimension von Kirche und Religion und ihre Transformationen seit den 1950er Jahren. In den Blick genommen werden der Wandel von religiösen Räumen, Veränderungen in der Performanz kirch-licher Veranstaltungen im öffentlichen Raum und die Entstehung neuer virtueller und medialer Räume, in denen Religion dargestellt und praktiziert wurde.

Organisiert wird die Tagung vom Forschungsbereich III der DFG-Forschergruppe „Transformation der Religion in der Moderne", der die öffentlichen Repräsentationen von Kirche und Religion untersucht. Kurztext folgt


Programm-Flyer (PDF)


Teilnahme:


Kontakt und weitere Information:

Prof. Dr. Frank Bösch
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 2899157
boesch@zzf-pdm.de

Organisationsbüro:
Anna Götzelmann
Tel. 0234 / 32-23992
Lehrstuhl-ng3@rub.de

Dr. Thomas Mittmann
Tel. 0234 / 32-26717
thomas.mittmann@rub.de


Tagungsberich (PDF)
 


 

Workshop

Of Bombs and Blockbusters
Der Kalte Krieg im populären Kino und Fernsehen der 1960er und 1970er Jahre

Colloquium Räume und Bilder


Donnerstag, 19. April 2012


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)


Organisation:
Dr. Christoph Classen (ZZF)
Peter Krämer (University of East Anglia, Norwich)


Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Kleiner Seminarraum, Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam


Kurzbeschreibung:
In den 1960er und 1970er Jahren bestimmte der Kalte Krieg nicht nur die außenpolitischen Agenden, sondern wurde auch zu einem beliebten Sujet in Kino und Fernsehen. Die bis heute erfolgreiche Reihe der James Bond-Filme ist nur der bekannteste Ausdruck dieses Booms. Diese fiktionalen Auseinandersetzungen mit dem bipolaren Konflikt, seinen Bedrohungsszenarien, übersteigerten Feindbildern und Geheimnissen ist Gegenstand des Workshops. Im Mittelpunkt steht dabei das Verhältnis von Politik und Populärkultur. Wie konnte ein akuter politischer Konflikt von existenzieller Bedeutung zu einem Szenario der Massenunterhaltung werden? Welche politischen Botschaften transportieren die Filme in Ost und West? Welche Rolle spielen neben den politischen Aspekten kommerzielle Interessen und die Zwänge des Genre-Kinos für die Gestaltung der Filme und welches Bild des Konflikts ergab sich daraus? Diese und weitere Fragen möchte der Workshop exemplarisch analysieren und diskutieren.


Programm Workshop "Bombs and Blockbusters" (PDF)
 


Teilnahme:
Eine Teilnahme am Workshop ist nur nach schriftlicher Bestätigung möglich.
Anmeldungen bitte per eMail an:

Dr. Christoph Classen
classen@zzf-pdm.de


Kontakt und weitere Information:

Dr. Christoph Classen
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 28991-17
classen@zzf-pdm.de

 


 

First Annual Conference

Physical Violence in Late Socialism: (Dis-)Entangling Statehood, Labor, and the Nation


Thursday, 19 April - Saturday, 21 April 2012


Organizer:
Institute for East and South East European Studies (IOS) in cooperation with
Centre for Contemporary History, Potsdam (ZZF)

Concept and Organisation:
Dr. Sabine Rutar, Institute for East and South East European Studies (IOS)

Location:
Landshuter Straße 4, 93047 Regensburg


International Joint Research Project "Physical Violence and State Legitimacy in Late Socialism":
By stressing the notion of physical violence and its significance for state legitimacy, the project seeks to contribute to the general discussion of late socialist societies. The first annual conference will explore physical violence within two core fields related to the legitimatory strategies and discourses of communist statehood: the social and the national. By contextualizing physical violence within these highly ambiguous fields, we aim to contribute to the dismantling of powerful stereotypical narrations and images of state socialism; for example, the remnants of binary mental maps coined by the Cold War or interpretations that have emerged on the grounds of post-socialist nation-(re)building.


Flyer  Programme First Annual Conference (PDF)
 
For more information: Project website "Physical Violence and State Legitimacy in Late Socialism"


Contact

Dr. Sabine Rutar
Institute for East and South East European Studies (IOS)
Landshuter Straße 4, 93047 Regensburg
rutar@suedost-institut.de
Tel. ++49 941-94354-73


Stephanie Karmann
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel. ++49 331 / 74510-119
karmann@zzf-pdm.de  


Konferenz

Außenpolitik und Öffentlichkeit im 19. Jahrhundert

Colloquium Räume und Bilder
Donnerstag, 2. Februar - Samstag, 4. Februar 2012


Veranstalter:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU)
in Verbindung mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen


Organisation:
Prof. Dr. Frank Bösch (ZZF)
PD. Dr. Peter Hoeres (JLU)


Ort:
Justus-Liebig-Universität Gießen / Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)


Kurzbeschreibung:
Außenpolitische Entscheidungen entstehen nicht nur in internen Aushandlungsprozessen. Vielmehr reagiert und interagiert, so die Grundannahme der Tagung, auch die Außenpolitik mit der Öffentlichkeit. In welchem Maße und auf welche Weise dies seit dem 19. Jahrhundert geschah, bildet die Leitfrage dieser Konferenz. Die Konferenz verfolgt mit diesem Ansatz das Ziel, den Dialog zwischen Diplomatie-, Kultur- und Mediengeschichte zu fördern und damit ein klassisches Forschungsfeld der Geschichtswissenschaft neu zu erschließen.


Konferenzflyer mit Programm (PDF)
Konferenzpapier (PDF)


Tagungsbericht auf HSozuKult
vom 22. März 2012


Teilnahme:
Eine Teilnahme an der Tagung ist nur nach schriftlicher Bestätigung möglich.
Anmeldungen bitte schriftlich per eMail an:

Frau Gitta Donges-Herbel (JLU)
Gitta.Donges-Herbel@geschichte.uni-giessen.de


Kontakt und weitere Information:

Prof. Dr. Frank Bösch
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 2899157
boesch@zzf-pdm.de

PD Dr. Peter Hoeres
Justus-Liebig-Universität Gießen
Historisches Institut
Otto-Behaghel-Straße 10E
35394 Gießen
Tel.: 0641 / 99 2 83 00
Peter.Hoeres@geschichte.uni-giessen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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