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Verein der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung e. V.


 

Verein der Förderer und Freunde des ZZF e.V.


Zur Unterstützung der Arbeit des ZZF wurde 1998 der Verein der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung e.V. ins Leben gerufen, zu dessen Vorsitzenden Min. a.D. Dr. Hans Otto Bräutigam und in seiner Nachfolge 2001 Min. a.D. Dr. Hinrich Enderlein und im Dezember 2014 Prof. Dr. Helmut Knüppel gewählt wurden. Heute zählt der anerkannt gemeinnützige Verein rund 50 Mitglieder.
Das Engagement der Förderer und Freunde ermöglicht und unterstützt die Drucklegung der Ergebnisse einzelner Forschungsvorhaben, die Durchführung von Konferenzen sowie interdisziplinärer Vorlesungsreihen, die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Ausstellungen sowie die Organisation von Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen aus Wissenschaft, Politik und Kultur.
Die Vereinsmitglieder erhalten den Jahresbericht des ZZF sowie den jährlich erscheinenden Almanach „ZeitRäume“, der die aktuellen Forschungsarbeiten des Instituts in Aufsätzen und Miszellen spiegelt.


Kontakte:

Vorsitzender des Fördervereins:
Prof. Dr. Helmut Knüppel
E-Mail: helmutknueppel@t-online.de

Schriftführerin des Fördervereins:
Helen Thein-Peitsch 
E-Mail: thein@zzf-pdm.de



Spendenkonto:
Deutsche Bank Potsdam
IBAN: DE38 1207 0000 0300 2995 00
BIC: DEUTDEBB160 


--> Beitrittserklärung zum ZZF-Förderverein (pdf)

 


Kooperationsveranstaltung des ZZF-Fördervereins 2015:


Einladung zur Eröffnung der Fotoausstellung

„Kollektivverpflegung“
Die Konsumgenossenschaften in der DDR

Eine Ausstellung des Vereins der Förderer und Freunde des ZZF e.V.
mit Fotografien aus dem Archiv des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften




Zeit:
Dienstag, 1. September 2015, 18.00 Uhr
 

Ort:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsdam

 


Programm:

 

Einführender Vortrag:
Carola Pauly, Zentralkonsum eG, Berlin
 

Anschließend Podiumsdiskussion mit:
Prof. Dr. Frank Bösch, Dr. Matthias Judt, Dr. Annette Schuhmann, Priv.-Doz. Dr. Annette Vowinckel


Abschließend Kollektivverpflegung



Der Konsum in der DDR mit seinen Verkaufsstellen, Kaufhallen, Warenhäusern, mobilen Verkaufseinrichtungen und dem von 1960 bis 1975 bestehenden Versandhaus, seinen Gaststätten, Produktions- und Sozialeinrichtungen: Eine Foto-Ausstellung präsentiert die aus dem Alltag der DDR nicht wegzudenkenden vielfältigen Tätigkeitsfelder der Konsumgenossenschaften. Die Aufnahmen geben Einblick in das Erscheinungsbild und die Arbeitsbedingungen des Handels und der Konsumgüterproduktion in der DDR.
 

Mit Befehl Nr. 176 vom 18. Dezember 1945 hatte die Sowjetische Militäradministration den Konsumgenossenschaften die Erlaubnis wirtschaftlicher Tätigkeit in ihrer Besatzungszone erteilt. Der „Konsum“, wie er seitdem kurz und mit Betonung auf der ersten Silbe genannt wurde, war für die Verteilung von Lebensmitteln und Gebrauchsartikeln zuständig, erhielt einen eigenen Fuhrpark für die Versorgung der Bevölkerung und durfte Waren des allgemeinen Bedarfs produzieren.
 

Der Konsum entwickelte sich in der DDR rasch und hatte bis zu 4,6 Millionen Mitglieder, die auf ihre Einkäufe eine Rückvergütung erhielten. Trotz politisch gewollter Benachteiligung gegenüber der „volkseigenen“ Handelsorganisation (HO) durch Konzentration auf die Versorgung des ländlichen Raums und Benachteiligung bei der Warenverteilung blieben die Konsumgenossenschaften mit 30 Prozent des Einzelhandelsumsatzes und bis zu 30.000 Geschäften sowie 6.000 Gaststätten wichtige wirtschaftliche Akteure.
 

Die Fotografien entstanden im Auftrag des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften oder wurden von ihm zu Publikationszwecken, unter anderem in der Wochenzeitung „Der Konsumgenossenschafter“ zusammengetragen und befinden sich heute im Archiv der Zentralkonsum eG in Berlin.


Wir würden uns sehr freuen, Sie am 1. September 2015 zur Eröffnung der Ausstellung begrüßen zu dürfen.

 


Die Ausstellung kann vom 2. September 2015 - 25. November 2015 und 11. Januar - 31. August 2016 besichtigt werden.
(Im Zeitraum 26. November 2015 - 10. Januar 2016 ist die Ausstellung geschlossen. Grund sind Renovierungsarbeiten im Ausstellungsort.)

montags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr und
freitags von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr


Der Eintritt ist frei.

 


   



 

 

 

 

 

 

 

Buchpremiere
"Meine Brandenburger Jahre: Ein Minister außer Diensten erinnert sich"
Der Autor
Hans Otto Bräutigam im Gespräch mit Manfred Stolpe


Eine Anmeldung ist aufgrund der hohen Nachfrage leider nicht mehr möglich.


Mittwoch, 25. März 2015, 19.00 bis 21.00 Uhr

Ort:
Bibliothek des Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

Veranstalter:
Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Brandenburg mit dem Verein der Förderer und Freunde des ZZF e.V. und dem Verlag für Berlin-Brandenburg

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.


Begrüßung
Eugen Meckel,
Friedrich-Ebert-Stiftung

Einführung zu Buch und Autor
André Förster,
Verleger, Verlag für Berlin-Brandenburg

Lesung
Dr. Hans Otto Bräutigam,
Minister a. D., Autor des Buches, Berlin

Diskussion
Dr. Hans Otto Bräutigam
im Gespräch mit
Dr. Manfred Stolpe,
Ministerpräsident a. D., als Zeitzeugen

Moderation: Prof. Dr. Helmut Knüppel, Vorsitzender des Vereins der Förderer und Freunde des ZZF e. V.




Hans Otto Bräutigam leitete in den 1980er Jahren die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR und wurde ein knappes Jahr vor dem Mauerfall UN-Botschafter der Bundesrepublik Deutschland. So konnte er die Ereignisse des Herbstes 1989 nur aus der Ferne beobachten. Doch schon bald kam er nach Deutschland zurück, als ihn der brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe in sein Kabinett berief.
Der parteilose Jurist erinnert sich an seine Jahre als Justizminister in Potsdam. Er zeichnet persönliche Bilder von Freunden und Zeitgenossen wie Regine Hildebrandt, Manfred Stolpe, Matthias Platzeck, Lothar Bisky und Stefan Heym. Er lässt den Einigungsprozess Revue passieren - mit seinen positiven Ergebnissen, aber auch den Verwerfungen, wie der damals hohen Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland und rechtsextremistischen Gewalttaten in Brandenburg – für den Justizminister eine besondere Herausforderung. In einer Tour d’Horizon werden entscheidende Ereignisse der Neunzigerjahre gestreift, wie der Umgang mit dem SED-Unrecht und die Rehabilitierung der Opfer des SED-Regimes, der Abzug der russischen Truppen im Sommer 1994, die 1996 gescheiterte Fusion von Berlin und Brandenburg und die Oderflut 1997. Besonders nahe geht der Rückblick auf die Auseinandersetzung um die Vergangenheit von Manfred Stolpe, der sich mit dem Vorwurf konfrontiert sah, er sei Stasi-Spitzel gewesen. Die mit Polemik geführte Debatte hatte eine tiefergehende Bedeutung für den Umgang mit DDR-Geschichte und den Biografien der Ostdeutschen.

Mehr Informationen zum Buch auf der Seite des Verlags für Berlin-Brandenburg.

Ein Artikel über die Veranstaltung erschien am 27.03.2015 in den Potsdamer Neuesten Nachrichten auf S. 16, nachzulesen auch online hier.
 

 

 


   

Kooperationsveranstaltung des ZZF-Fördervereins 2014:


Szenische Lesung "Die letzen Tage der Menschheit"

26. August 2014
18:00 - 19:00 Uhr - Führungen durch die Bibliothek des ZZF Potsdam
19:00 Uhr - Szenische Lesung

anschl. Kleiner Empfang

Ort: Bibliothek des Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

Der Eintritt ist frei.




Einladungsflyer (PDF)

Eine Veranstaltung des Vereins der Förderer und Freunde des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur der Universität Potsdam.


„Die letzte Tage der Menschheit“ Schauspieler des Hans Otto Theaters Potsdam lesen Szenen aus „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus Der Erste Weltkrieg verschlug dem wortgewandten Wiener Publizisten Karl Kraus zunächst die Sprache. Nachdem er sich Ende des Jahres 1914 öffentlich gegen den Krieg ausgesprochen hatte, schrieb Kraus von 1915 bis 1922 an seinem Weltkriegsdrama „Die letzten Tage der Menschheit“, das wegen seiner Länge als unaufführbar gilt. In großen Teilen handelt es sich um eine Textmontage: Zeitungsartikel, militärische Tagesbefehle stehen neben Gerichtsurteilen und Briefen. „Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate“, schrieb Kraus dazu im Vorwort.



Kooperationsveranstaltungen des ZZF-Fördervereins 2013:


Forum "Heimerziehung im gesellschaftlichen Wandel"

Wie sah das Leben von Kindern und Jugendlichen in Heimen im historischen Kontext aus? Wie gestalten sich deren Lebensverhältnisse in der Gegenwart? Woran machen sich gesellschaftliche Veränderungen in der Heimerziehung bemerkbar? Ausgangspunkt der Veranstaltung werden zwei Vorträge zur Geschichte und zu den Perspektiven der Heimerziehung sein. In der anschließenden Diskussion mit allen Teilnehmenden wird der Frage nachgegangen, vor welchen Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben die Heimerziehung heute steht und wie sie auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Im Fokus stehen hierbei Themen wie Familie, Schule, Medien, Kinderschutz und Armut. Wie muss sich angesichts des Wandels in diesen Bereichen die Heimerziehung weiterentwickeln? Das Forum bietet einen Austausch darüber, wie Träger der Kinder- und Jugendhilfe Veränderungsprozesse gestalten. Welche Strukturen sind sinnvoll? Wie sollten Mitarbeiter qualifiziert werden? Was sind die Erwartungen an die Jugendämter?

Eine Veranstaltung im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2013 „spiel und ernst – ernst und spiel. kindheit in brandenburg“ in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.

23. September 2013, 15 - 18 Uhr
Friedenssaal im Großen Waisenhaus, Lindenstraße 34a, 14467 Potsdam
Eintritt frei

Flyer und Programm (pdf)
 



Fabelhafte Familien? - Kindheiten in der DDR


Die DDR gibt es seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr, sie gehört für sehr viele Menschen nicht mehr zu etwas real Erlebtem, sie ist für sie nicht einmal mehr Vergangenheit. Umso bemerkenswerter sind die literarischen DDR-Kindheitserinnerungen der letzten Jahre. In zwei Veranstaltungen will der Förderverein des ZZF mit vier Autorinnen und Autoren ins Gespräch kommen, die autobiographische Erinnerungen in Literatur transformieren. Mit den Büchern von Marion Brasch und André Kubiczek stehen am 11. Juli Romane im Mittelpunkt, die sich die Freiheit der Fiktion nehmen, um mit dem Faktischen umzugehen. Irina Liebmann und Maxim Leo, die am 12. September zu Gast sind, weisen ihre Bücher schon im Untertitel als Biografie des Vaters bzw. als Familienchronik aus. In allen vier Büchern wird die Sicht der Kinder auf die Eltern artikuliert, nicht die der Wissenschaft auf historische Subjekte. Durch ihre jeweils besonderen Geschichten öffnen die Autorinnen und Autoren den Blick auf ein Land, das es nicht mehr gibt.

Ein Projekt im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2013
"spiel und ernst – ernst und spiel. kindheit in brandenburg"

Veranstalter: Kulturland Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" und dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur der Universität Potsdam

Marion Brasch und André Kubiczek im Gespräch
11. Juli 2013, 18.00 Uhr

Remise des HBPG (Kutschstall), Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Irina Liebmann und Maxim Leo im Gespräch
12. September 2013, 18.00 Uhr

Remise des HBPG (Kutschstall), Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

 

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