Newsletter | Dezember 2013 | Nr. 4/2013

   

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das ZZF Potsdam hat die Zeitgeschichtsforschung frühzeitig ins digitale Zeitalter geführt. Mit dem neu bewilligten Forschungsprojekt "Aufbrüche in die digitale Gesellschaft" erforscht das ZZF künftig verstärkt die gesellschaftliche Wirkung der Computerisierung seit den 1960er Jahren. Auch der Launch der Website visual-history.de setzt einen weiteren wichtigen Akzent. Lesen Sie mehr, auch zu Auszeichnungen von Mitarbeitern, zu Konferenzen und neuen Publikationen.

Prof. Dr. Frank Bösch
Prof. Dr. Martin Sabrow
Direktoren

Besuchen Sie auch die
ZZF-Website und die Facebook-Seite des ZZF.


 

Aus der Forschung

   


Sowjetische Computer in der DDR (1981)
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)/Deutsche Fotothek, Foto: Eugen Nosko, Wikimedia Commons;
Lizenz: CC BY-SA 3.0

Projekt zur Geschichte der Computerisierung bewilligt

Die Etablierung des Computers führte in den 1970/80er Jahren zu massiven Veränderungen, die bislang kaum gesellschaftsgeschichtlich untersucht wurden. Im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbsverfahrens (SAW) wurde nun ein von Prof. Dr. Frank Bösch beantragtes Projekt über "Aufbrüche in die digitale Gesellschaft. Computerisierung und soziale Ordnungen in der Bundesrepublik und DDR" bewilligt, das Anfang 2014 mit vier Mitarbeitern starten wird. Es untersucht in gesamtdeutscher Perspektive, welche Folgen die Computernutzung für Arbeitspraktiken, gesellschaftliche Kontrollformen und die Konkurrenz im Kalten Krieg hatte. Die Computernutzung im Bundeskriminalamt, dem Ministerium für Staatssicherheit, der Rentenversicherung, den Sparkassen und von Hackern und Spielern bilden Untersuchungsschwerpunkte, die um Kooperationsprojekte ergänzt werden (u.a. zur Industrie und zum Militär). Das abteilungsübergreifende Projekt verspricht dabei einen paradigmatischen Forschungsimpuls für die künftige Zeitgeschichtsschreibung.

Als Einstieg in das Themenfeld empfehlen wir das Heft "Computerisierung und Informationsgesellschaft" (ZF 2/2012):
http://www.zeithistorische-forschungen.de/16126041-Inhalt-2-2012

 
 
 

Visual-History.de ist online

Die Website des Projektes "Visual History. Institutionen und Medien des Bildgedächtnisses" mit dem Namen Visual History – Online-Nachschlagewerk für die historische Bildforschung ist online. Das von mehreren Projektpartnern konzipierte Portal wird am ZZF Potsdam federführend redaktionell bearbeitet und aktualisiert. Das Portal bündelt aktuelle Informationen zu Tagungen, Ausstellungen, einschlägigen Neuerscheinungen und laufenden Forschungsprojekten und stellt enzyklopädische Textbeiträge sowie bald auch verschiedene Themenschwerpunkte bereit.

"Visual History. Institutionen und Medien des Bildgedächtnisses" ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des ZZF Potsdam, des Herder-Instituts in Marburg, des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig und des Deutschen Museums in München. Das Projekt, das am ZZF Potsdam Dr. Annette Vowinckel und Dr. Jürgen Danyel leiten, wird im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens der Leibniz-Gemeinschaft (SAW) gefördert.

http://www.visual-history.de

 
 
 

Launch der Website des Leibniz-Forschungsverbundes "Krisen einer globalisierten Welt"

Der im April gestartete Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt" ist jetzt mit einer eigenen Website vertreten. Die Website des Verbundes stellt die Forschungsschwerpunkte und laufenden Projekte des Netzwerks vor. Sie informiert außerdem über aktuelle Veranstaltungen und die beteiligten Einrichtungen.
Der Forschungsverbund ist zudem ab sofort in den sozialen Netzwerken Facebook (http://www.facebook.com/lfvkrisen) und Twitter (http://twitter.com/lfvkrisen) präsent.

In dem Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt" kooperieren zwanzig Leibniz-Institute, darunter das ZZF Potsdam, um inter- und transdiziplinär die Mechanismen und Dynamiken von Krisen sowie deren Interdependenzen zu untersuchen. Im Fokus des Leibniz-Forschungsverbundes stehen Finanzmarkt- und Verschuldungskrisen, Welternährungskrisen, Umweltkrisen und Krisen politischer Ordnungssysteme. ZZF-Direktor Prof. Dr. Frank Bösch ist Mitglied der Lenkungsgruppe dieses Forschungsverbundes.

http://www.leibniz-krisen.de

Weitere Informationen

 
 
 
 

Call for Papers: Zeithistorische Forschungen

Themenheft zu Vermarktlichung/Marketization
Einsendeschluss: 31. Januar 2014

CfP bei H-Soz-u-Kult

 
 
 


Josef Stoffels, "Landwirtschaft", Ruhrgebiet, um 1957 / Mit freundlicher Genehmigung vom Fotoarchiv Ruhr Museum

Neue Artikel auf Docupedia-Zeitgeschichte

André Steiner, Wirtschaftsgeschichte
http://docupedia.de/zg/Wirtschaftsgeschichte?oldid=87270

Die Wirtschaftsgeschichte nimmt eine Brückenfunktion zwischen den Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften wahr und befasst sich mit der historischen Entwicklung sowohl des wirtschaftlichen Handelns als auch der materiellen Grundlagen der Gesellschaft. André Steiner erläutert in seinem Beitrag die Genese des Fachs und zeigt Perspektiven auf, zu denen unter anderem auch eine Kulturgeschichte des Wirtschaftens zählt. Darüber hinaus diskutiert Steiner die komplexe Beziehung von Wirtschafts- und Zeitgeschichte.

Weitere neue Artikel:
Stefanie Middendorf, "Masse"
Rainer Eckert, Widerstand und Opposition in der DDR. Von den Forschungen zur Geschichte des Nationalsozialismus zur Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur

 

 

 

Neue Themen bei Zeitgeschichte-online (ZOL)

Auswahl:

Neue Perspektiven in der Gewaltgeschichte des
20. Jahrhunderts. Timothy Snyder erhält den Hannah-Arendt-Preis - Kommentar von Michael Wildt
http://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/neue-perspektiven-der-gewaltgeschichte-des-20-jahrhunderts

"Holocaust-Forschung in Deutschland – eine Geschichte ohne Zukunft"? Das neue Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München - Interview mit Andrea Löw und Frank Bajohr, von Jürgen Danyel
http://www.zeitgeschichte-online.de/interview/holocaust-forschung-deutschland-eine-geschichte-ohne-zukunft

Die deutsche Gesellschaft im Nationalsozialismus. Schlaglichter einer Debatte (Hg. von Jürgen Danyel)
Interviews mit Dietmar Süß, Ulrich Herbert, Richard Bessel und Christine Kuller. Kommentare von Geoffrey Giles und Norbert Frei.
http://www.zeitgeschichte-online.de/interview/die-deutsche-gesellschaft-im-nationalsozialismus

 
 

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Neuerscheinungen

   
     

ZeitRäume 2012/2013
Potsdamer Almanach

Frank Bösch/Martin Sabrow (Hg.)

Der Titel "ZeitRäume" versammelt eine Auswahl von zeitgeschichtlichen Analysen, die in den Jahren 2012 und 2013 am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam vorgestellt wurden oder aus der Arbeit des Instituts entstanden sind.

Mit Beiträgen von: Jan Claas Behrends, Frank Bösch, Sebastian Brünger, Christoph Cornelißen, Pascal Eitler, Hanno Hochmuth, Kathrin Kollmeier, Thomas Lindenberger, Christopher Neumaier, Stefan Plaggenborg, Martin Sabrow, Thomas Schaarschmidt, Peter Ulrich Weiß

Inhaltsverzeichnis

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Martin Sabrow/Christian Mentel (Hg.)

Das Auswärtige Amt und seine umstrittene Vergangenheit
Eine deutsche Debatte

Die vom Auswärtigen Amt beauftragte und von einer Unabhängigen Historikerkommission verantwortete Studie "Das Amt und die Vergangenheit" (erschienen 2010) rief sowohl große Anerkennung als auch scharfe Kritik hervor: Gestritten wurde in großer Intensität über die historiographische Anlage, über methodische Fragen, aber auch über grundsätzliche Interpretationsfragen.
Martin Sabrow und Christian Mentel dokumentieren die wichtigsten Beiträge dieser umfangreichen und vielschichtigen Selbstverständigungsdebatte. Darüber hinaus fassen sie in einer ausführlichen Einleitung Hintergründe und Verlauf zusammen und ziehen Bilanz: Markiert die Debatte um das "Amt" eine Wende in der deutschen Geschichtskultur?

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Jenseits der Kirche
Die Öffnung religiöser Räume seit den 1950er Jahren

Frank Bösch/Lucian Hölscher (Hg.)

Die räumliche Präsenz von Religion markiert ihre jeweilige gesellschaftliche Bedeutung. Sowohl über die Architektur religiöser Gebäude als auch über ihren Vollzug im öffentlichen Raum unterstreicht sie ihren Status. Darüber hinaus formiert sich im Raum aber auch die soziale und theologische Gestalt der Kirchen. Räumen kommt so eine zentrale Bedeutung für die Transformation der Religion seit den 1950er Jahren zu, die sich markant verschob: Erstens erhielten klassische religiöse Räume wie Kirchen eine veränderte Gestalt; zweitens besetzte die Kirche nicht-kirchliche öffentliche Räume wie Straßen und Plätze; und drittens entstanden vielfältige neue Räume der religiösen Kommunikation in den Medien.

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Zukunft am Ende
Autobiographische Sinnstiftungen von
DDR-Geisteswissenschaftlern nach 1989

Christiane Lahusen

Alles Ostalgie? 1989 stellte für viele eine Zäsur dar – eine große Zahl an sogenannten Nachwende-Erinnerungstexten sind daraufhin entstanden, anhand derer sich die Auswirkungen der Wende auf die kulturellen Sinnsysteme analysieren lassen.
Im Mittelpunkt dieses Buches stehen als Untergruppe solcher Texte die Autobiographien von DDR-Geisteswissenschaftlern. Christiane Lahusens Analyse zeigt, dass diese nicht als rückwirkende Verklärungen der DDR-Wirklichkeit abgetan werden können. Vielmehr ergibt sich ein wesentlich komplexeres Bild: Die Autobiographien sind weniger Vergangenheits- als Zukunftstexte, denn erst der Zusammenbruch des Staatssozialismus erlaubte den Autobiographen den Rückbezug auf eine politische Utopie, die ihnen zu DDR-Zeiten längst abhanden gekommen war.

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Der Sound des Untergangs
Tonmitschnitte aus den letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees, Oktober bis Dezember 1989
Eine Dokumentation von Hans-Hermann Hertle

Völlig unerwartet fiel am 9. November 1989 die Berliner Mauer. In kürzester Zeit brach die DDR wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Was damals im innersten Machtzirkel der SED vor sich ging, offenbaren Tonbandaufzeichnungen der letzten Sitzungen des Zentralkomitees im Herbst 1989. Zunächst wurden die Bänder unter Verschluss genommen, sie unterlagen strengster Geheimhaltung. Zu keinem Zeitpunkt war ihre Veröffentlichung vorgesehen. Wie ein Flugschreiber dokumentieren die hier zusammengestellten Original-Töne die letzten verzweifelten Rettungsversuche, dramatischen Wortgefechte und tumultartigen Szenen vor dem Sturz der SED-Machthaber.

Jetzt testen - einen Sound gratis anhören

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Vorwärts zum neuen Menschen?
Die sozialistische Erziehung in der DDR (1949 - 1989)

Emmanuel Droit

Die Schule bildete in der "Erziehungsdiktatur" der DDR den Kern eines Projektes zur radikalen Transformation der Gesellschaft. Sie sollte maßgeblich dazu beitragen, den neuen sozialistischen Menschen zu schaffen. Für die Leitungsorgane der SED war die Schule damit eines der Hauptinstrumente des "Social Engineering". Diese Ambition stieß jedoch an Grenzen, und nach einem Jahrzehnt radikaler Transformationen verwandelte sich die Schule vor allem in ein Werkzeug zur Kontrolle von Jugendlichen und zur Konsolidierung der SED-Herrschaft. Am Beispiel von Ostberlin wird in diesem Buch untersucht, was "Erziehung" im Land des real existierenden Sozialismus be­deutete und in welchem Maße die Einführung eines sozialistischen Bildungssystems zu einer effektiveren Machtausübung der SED führte.

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Imagepolitik im olympischen Wettstreit
Die Spiele von Rom 1960 und München 1972

Eva-Maria Gajek

Bereits zehn Jahre nach Kriegsende sprach das IOC Rom die Austragung der XVII. Olympischen Spiele im Jahr 1960 zu. 1966 folgte die Vergabe der Spiele 1972 an München. Die internationale Medienaufmerksamkeit des Ereignisses bot den beiden Ländern eine einzigartige Bühne, um sich der Weltöffentlichkeit nach Faschismus, Diktatur und Völkermord als junge demokratische Republiken zu präsentieren. Eva Gajek untersucht die Imagepolitik und deren Rezeption in Medien und Öffentlichkeit. Im Zentrum steht die Frage, wie die beiden Länder die Olympischen Spiele als Instrument der Selbstdarstellung nutzten.

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Zeithistorische Forschungen/
Studies in Contemporary History
Heft 3/2013


Herausgegeben von Frank Bösch, Konrad H. Jarausch und Martin Sabrow in Verbindung mit Zeitgeschichte-online

Herausgeber des Themenhefts:
Britta-Marie Schenk/Malte Thießen/Jan-Holger Kirsch

Zeitgeschichte der Vorsorge

Mit Beiträgen von: Malte Thießen, David Kuchenbuch, Matthias Braun, Britta-Marie Schenk, Nicole Kramer, Antje Kampf, Mayumi Hayashi, Martin Lengwiler, Henning Tümmers, Susanne Roeßiger, David Oels

Jetzt online lesen

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Auszeichnungen

 


Maren Möhring
© Joachim Liebe

Maren Möhring erhält Offermann-Hergarten-Preis

ZZF-Abteilungsleiterin Priv.-Doz. Dr. Maren Möhring ist eine der vier diesjährigen PreisträgerInnen des Offermann-Hergarten-Preises. Möhring erhielt die Auszeichnung, die von der gleichnamigen Stiftung vergeben wird, für Ihr Buch "Fremdes Essen. Die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland". Der Preis wurde am 5. Dezember 2013 im Rahmen einer Festveranstaltung an der Philosophischen Fakultät der Universität Köln vergeben.

Bestellung des Buches "Fremdes Essen" beim Oldenbourg Verlag

Website der Offermann-Hergarten-Stiftung

 

 
 


v.l.n.r.: OB Jann Jakobs, Dr. Jan Philipp Wölbern,
Prof. Dr. Heinz Kleger, Dr. Jens Gieseke
Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Madleen Köppen

 

Dr. Jan Philipp Wölbern erhält 7. Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis

Der Potsdamer Nachwuchswissenschaftler-Preis wurde in diesem Jahr an ZZF-Historiker Dr. Jan Philipp Wölbern für seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften verliehen. Oberbürgermeister Jann Jakobs übergab die Auszeichnung im Rahmen des Einsteintages der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am 29.11.2013 im Potsdamer Nikolaisaal. Als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und als Stipendiat im gemeinsamen Stipendienprogramm "Aufbruch 1989" der wissenschaftsfördernden Stiftungen erarbeitete Dr. Wölbern am ZZF Potsdam seine Dissertation zum Thema "Zwischen Menschenhandel und humanitären Aktionen. Der Häftlingsfreikauf aus der DDR. 1962/1963-1989". Das Buch wird im März 2014 bei Vandenhoeck & Ruprecht erscheinen.

Gemeinsame Pressemitteilung des ZZF und der Landeshauptstadt Potsdam (pdf)

Laudatio (pdf)

Weitere Informationen

 
 
 
 

Audiowalk kudamm’31 mit dem Preis "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2013 ausgezeichnet 

Der im Masterstudiengang Public History an der Freien Universität Berlin/Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) entstandene Audiowalk kudamm’31. eine unerhörte geschichte. wurde von der Wettbewerbsjury des "Bündnisses für Demokratie und Toleranz" als "vorbildlich" gewürdigt und mit einem Preisgeld von 3.000 Euro prämiert. Das studentische Hörprojekt informiert über das antisemitische Pogrom auf dem Berliner Kurfürstendamm am 12. September 1931. Das von der Bundesregierung gegründete "Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt" (BfDT) identifiziert mit diesem Wettbewerb einmal jährlich vorbildliche und gut nachahmbare Projekte und Initiativen aus ganz Deutschland.

Website von ku'damm 31

 
 

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ZZF intern

   
 

PERSONALIEN

Marco Schein verstärkt als Mitarbeiter seit 1. November 2013 das ZZF-Bibliotheksteam.

Thomas O. Brodie ist bis Oktober 2014 Gastwissenschaftler in Abteilung IV. In seinem Projekt befasst er sich mit der Erinnerungskultur als Teil der Kulturgeschichte von Nazi-Deutschland. Silvio Fischer ist seit 1. November 2013 assoziierter Doktorand in Abteilung IV. Er promoviert zum Thema "Der Einfluss nationalsozialistischer Militär- und Rüstungspolitik auf das Berliner Umland". Caroline Garrido forscht seit 1.10.2013 als assoziierte Doktorandin in Abteilung I. In ihrer Dissertation bearbeitet sie die Frage, welche Auswirkungen die Berliner Mauer auf die ostdeutsche Gesellschaft hatte. Ciprian Cirniala ist bis Ende Dezember 2013 Stipendiat in Abteilung I. Er promoviert zum Thema "Ruhe, Ordnung, Sicherheit. Repräsentationen der Öffentlichen Ordnung und Herrschaftslegitimierung im Sozialistischen Rumänien 1960-1989".


AUSSCHREIBUNGEN

Leibniz Summer Fellowships "German and European History in the 20th Century"
These two months fellowships provide an opportunity to pursue individual research in Germany while participating in the academic life in one of Germany’s major historical research centres.
Application deadline is January 31, 2014.
More Information

Young Eastern European Fellowship
This six months fellowship will provide young scholars from East Central Europe and the former Soviet Union with an opportunity to pursue individual research while participating in the academic life of one of Germany’s major historical research centres.
Application deadline is January 16, 2014.
More information

 
 

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Veranstaltungen

   






 

9. Januar 2014, 18 Uhr c.t. | Vortrag

Dorota Sajewska (Warschau):
Erster Weltkrieg reenacted:
Verfilmung - Nachstellung - Reinszenierung

Ort: Potsdam

Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung "Inszenierte Vergangenheit: Reenactment in Medien, Kunst und Wissenschaft", Poster (pdf) der Ringvorlesung mit allen Terminen


16.-17. Januar 2014 | 11. Potsdamer Doktorandenforum zur Zeitgeschichte

Krisen als Normalität?
Wahrnehmungen und Reaktionen seit 1945

Ort: Potsdam

Programm-Flyer (pdf)
Weitere Informationen


22. Januar 2014, 18 Uhr c.t. | Vortrag

Matthias Jung (Frankfurt a. Main):
Archaische Illusionen: Die SWR-Produktion
"Steinzeit - das Experiment"

Ort: Potsdam

Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung "Inszenierte Vergangenheit: Reenactment in Medien, Kunst und Wissenschaft", Poster (pdf) der Ringvorlesung mit allen Terminen


23. Januar 2014, 18 Uhr  | Buchvorstellung und Diskussion

Historisches Trio: Neue Bücher im Gespräch
mit Frank Bösch, Jan-Holger Kirsch und Annette Vowinckel (ZZF Potsdam)

Zwei Mal im Jahr wählt das "Historische Trio" interessante historische Neuerscheinungen aus, um sie öffentlich zu diskutieren. Die Veranstaltung soll neugierig machen auf neue Bücher und informiert über aktuelle Trends der Geschichtsforschung.

Diskutierte Publikationen:
Joachim Radkau
Theodor Heuss, München: Carl Hanser 2013
Bettina Greiner/Alan Kramer (Hg.)
Welt der Lager. Zur Erfolgsgeschichte einer Institution, Hamburg: Hamburger Edition 2013
Akira Iriye (Hg.)
Geschichte der Welt, Bd. 6: Die globalisierte Welt. 1945 bis heute, München: C.H.Beck 2013
Barbara Klemm
Fotografien 1968-2013, Wädenswil: NIMBUS 2013

Ort: Potsdam Museum

Eintritt frei


5. Februar 2014, 18 Uhr c.t. | Vortrag

Mamoun Fansa (Berlin):
Die Vergangenheit im Experiment. Möglichkeiten und Grenzen der Experimentellen Archäologie

Ort: Potsdam

Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung "Inszenierte Vergangenheit: Reenactment in Medien, Kunst und Wissenschaft", Poster (pdf) der Ringvorlesung mit allen Terminen


13. Februar 2014, 19 Uhr | Vortrag

Professor Mary Fulbrook (London):
Jenseits des "kollektiven Gedächtnisses". Überlegungen zu den Folgen der NS-Verfolgung

Gesprächsleitung: Prof. Dr. Frank Bösch (ZZF Potsdam)

Kooperationsveranstaltung vom ZZF Potsdam und dem Einstein-Forum

Ort: Potsdam

Weitere Informationen


27. Februar - 1. März 2014 | Tagung

Abschlusstagung des Forschungsprojekts "Physical Violence"

Ort: Berlin

Weitere Informationen


In der Vortragsreihe "Leibniz-Lektionen" präsentiert die Leibniz-Gemeinschaft von September 2013 bis März 2014 in der Urania Berlin aktuelle Forschungsergebnisse aus ihren Mitgliedsinstituten. Weitere Informationen (pdf)
Nächster Termin: 14.01.2013 - Das siebte Jahr der Krise
(Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München)

 

 

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 Nachlese    
 

AKTUELL IN DEN MEDIEN

5.-7. Dezember 2013 | International Conference
"Communist Parties Revisited"
Ausführlicher Bericht im Deutschlandfunk vom 12. Dezember 2013

TAGUNGSBERICHTE AUF H-SOZ-U-KULT

30. September - 2. Oktober 2013 | Internationale Wissenschaftliche Konferenz
"Die deutsche Gesellschaft im Nationalsozialismus. Forschungspositionen und -perspektiven"
Konferenzbericht von Johannes Dafinger (Universität Klagenfurt)

26. - 28. September 2013 | International Conference
"The Energy Crises of the 1970s as Challenges to the Industrialized World"
Report by Johannes Kreienbaum (Universität Rostock)

13. September 2013 | Workshop
"Macht der Sprache. Historische Semantik des
20. Jahrhunderts"

Bericht von Benno Nietzel (Universität Bielefeld)

 
 

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Impressum

   
 

© Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Internet: http://www.zzf-pdm.de

Redaktion:
Dr. Hans-Hermann Hertle, Marion Schlöttke M.A., Katharina Lewald
Email: newsletter@zzf-pdm.de

Der Nachdruck oder die Übernahme von Fotos ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Alle Rechte vorbehalten.

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Institut zur Erforschung der deutschen und europäischen Zeitgeschichte mit Sitz in Potsdam. Das ZZF ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft.

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