Newsletter | Oktober 2013 | Nr. 12

   

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mittlerweile liegt nun das offizielle Ergebnis der Evaluierung des ZZF Potsdam durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft vor. Es ist sehr positiv ausgefallen, und die weitere Förderung des Instituts wurde uneingeschränkt empfohlen.
Vom Ergebnis der Evaluierung beflügelt und mit zahlreichen internationalen Konferenzen starten wir in den Herbst. Lesen Sie in dieser Ausgabe unseres Newsletters mehr über die Tagungen zur Energiekrise der 1970er Jahre und zur deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus sowie zu neuen Publikationen, zu Veranstaltungen und Personalia.

Prof. Dr. Frank Bösch
Prof. Dr. Martin Sabrow
Direktoren

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Website und unsere Facebook-Seite.


 

Aus der Forschung

 

 

Senat der Leibniz-Gemeinschaft bewertet ZZF Potsdam als hervorragend

Eine international besetzte, unabhängige Evaluierungs-kommission der Leibniz-Gemeinschaft hat die Arbeit des Zentrums für Zeithistorische Forschung auf dem Gebiet der deutschen und europäischen Zeitgeschichte als hervorragend bewertet.

Mit "bemerkenswert großem Erfolg" verbinde das Institut "zeitgeschichtliche Grundlagenforschung mit einer Vielzahl von beachtlichen Dienst-, Beratungs- und Serviceleistungen", urteilen die Gutachter in ihrem am 17. Juli 2013 veröffentlichten Bewertungsbericht der turnusmäßig alle sieben Jahre stattfindenden Evaluierung. Das ZZF Potsdam habe sich seit seiner Gründung "wissenschaftlich außergewöhnlich dynamisch entwickelt" und sich in seinen Kernthemen "einen hoch anerkannten Platz in der internationalen Forschung erarbeitet"; alle Abteilungen und Einzelprojekte des Hauses wurden als "sehr gut" oder "exzellent" eingestuft.

Auf der Grundlage des Gutachtens empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die weitere Förderung des ZZF Potsdam durch Bund und Länder.

"Wir freuen uns über diese so ungemein positive Anerkennung der Forschungsleistungen unseres Instituts“, so die Direktoren des ZZF Potsdam, Prof. Dr. Frank Bösch und Prof. Dr. Martin Sabrow. "Sie bestätigt die Entwicklung des ZZF Potsdam zu einer der führenden außeruniversitären Zeitgeschichtseinrichtungen in Europa."

Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft (pdf)

Weitere Informationen

 

Konferenz zu den Folgen der Energiekrisen der 1970er Jahre (Potsdam, 26.-28. September 2013)

Die "Ölkrise" von 1973 gilt als globale zeitgeschichtliche Zäsur. Anlässlich ihres 40. Jahrestages gehen Wissenschaftler aus acht Ländern der Frage nach, welche Folgen die Energiekrisen der 1970er Jahre  für die Gesellschaften in Ost und West hatten. Die von Frank Bösch (ZZF Potsdam) und Rüdiger Graf (Bochum) organisierte Tagung "The Energy Crises of the 1970s as Challenges to the Industrialized World" untersucht grenzübergreifende Reaktionen, aber ebenso spezifisch nationale Entwicklungen in den Industrieländern.

Die Tagung findet in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum statt und wird von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung unterstützt.

Programm-Flyer (pdf)

 
 

Konferenz "Die deutsche Gesellschaft
im Nationalsozialismus"
(Potsdam, 30. September - 2. Oktober 2013)

Die internationale, wissenschaftliche Tagung zielt darauf ab, neben aktuellen auch ältere – teilweise verschüttete – Forschungsansätze zum NS zu resümieren und auf ihrer Grundlage den Gedankenaustausch zwischen Historikerinnen und Historikern in den USA, Großbritannien und Deutschland zu intensivieren. Die Tagung ist als transatlantisches Expertengespräch konzipiert, bei dem die Diskussion im Mittelpunkt steht. "Wir erhoffen uns von diesem Tagungsformat, dass in der Diskussion wichtige Forschungsansätze auf den Prüfstand gestellt und neue Perspektiven eröffnet werden.", sagt Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt als Mitorganisator der vom ZZF Potsdam und University of Vermont (Prof. Alan Steinweis) konzipierten Konferenz.

Weitere Informationen

 
 
 

Call for Papers für das 11. Potsdamer Doktorandenforum zur Zeitgeschichte

Krisen als Normalität?
Wahrnehmungen und Reaktionen seit 1945
16.-17. Januar 2014 in Potsdam

Einsendeschluss: 1. Oktober 2013 

Call for Papers (pdf)

 

Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam: Ausstellungsmodul zur NS-Zeit eröffnet

Das Ausstellungsmodul "'Rassenhygiene' und Terror-Justiz. Die Potsdamer Lindenstraße im Nationalsozialismus" kann seit dem 12. September 2013 besucht werden. Die Ausstellung erinnert mit Text, Ton und Bild an die Opfer von Justiz und NS‐Rassenhygiene und informiert über die Täter und die Justiz als Instrument der Verfolgung in der Diktatur. Der NS‐Ausstellungsteil vervollständigt die vom ZZF Potsdam mit erarbeitete Dauerausstellung in der Gedenkstätte.

Gedenkstätte Lindenstraße, Lindenstraße 54/55,
14467 Potsdam

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Eintritt:
1,50 €, mit Führung 3 €
Schüler 1 €, mit Führung 2 €

Kontakt:
Tel.: 0331 - 289 61 36

 


Maren Möhring
© Joachim Liebe

Maren Möhring erhält Wissenschaftspreis Kulinaristik

Der mit 5.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis Kulinaristik geht in diesem Jahr an die ZZF-Historikerin Priv.-Doz. Dr. Maren Möhring. Mit ihrem Buch "Fremdes Essen. Die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland" habe sie "den in den Wissenschaften bislang kaum beachteten Sektor professioneller südeuropäischer Gastlichkeit (italienische, türkische, griechische Gaststätten) erschlossen und dabei die Frageinteressen ihrer Disziplin im Sinne der Kulinaristik auf vorbildliche Weise um Fragedimensionen der Migrationsforschung, des Gewerberechts, der Wirtschaftspolitik und der Konsumforschung erweitert", so der Vorsitzende des Kulinaristik-Forums, Prof. Dr. Alois Wierlacher.

Weitere Informationen

Das Buch kann beim Oldenbourg Verlag bestellt werden.

 
 


Berlin, Mai 1945, Soldaten der Roten Armee in der Reichskanzlei (ADN-ZB/SNB-Bild, Fotograf unbekannt). Bundesarchiv-Bild: 183-R77793 / CC-BY-SA.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Artikel auf Docupedia-Zeitgeschichte

Martin Sabrow, Zäsuren in der Zeitgeschichte, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 3.6.2013, URL:
http://docupedia.de/zg/Zaesuren?oldid=86933

Historische Zäsuren besetzen eine prominente Rolle im geschichtlichen Denken. Doch stecken sie, wie Martin Sabrow in seinem Beitrag zeigt, nicht im Geschehen selbst, sondern in seiner zeitgenössischen oder nachträglichen Deutung. Sie dienen der subjektiven Ordnung der Geschichte und der Abgrenzung von Zeiteinheiten. Der Zäsurenbegriff ist nur schwer fassbar, sektoral und perspektivengebunden. Sabrow schlägt daher eine Unterscheidung zwischen nachträglicher Deutungszäsur und zeitgenössischer Erfahrungs- oder Ordnungszäsur vor.


Frank Bajohr, Neuere Täterforschung, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 18.6.2013, URL: http://docupedia.de/zg/Neuere_Taeterforschung?oldid=86938

Im Zuge der Holocaust-Forschung ab den 1990er-Jahren wandte sich die Geschichtswissenschaft auf breiter Basis den Tätern zu. Frank Bajohr zeigt in seinem Beitrag, dass die sogenannte Neuere Täterforschung aber kein einfacher Königsweg zur Erklärung der NS-Verbrechen ist. Er versteht sie vor allem als Perspektive, die in den letzten Jahrzehnten eine empirische Rekonstruktion des Holocaust aus der Nahperspektive ermöglicht hat. Die Frage, warum jemand zum Täter wurde, lässt sich nicht monokausal beantworten, sondern verlangt eine multiperspektivische Sichtweise. Frank Bajohr plädiert daher dafür, "Täter" und "Gesellschaft" stärker zusammenzudenken und mit strukturellen und institutionellen Ansätzen zu kombinieren.

Weitere neue Artikel:
Jörg Echternkamp,
Militärgeschichte
Thymian Bussemer, Propaganda. Theoretisches Konzept und geschichtliche Bedeutung
Benno Nietzel, Wiedergutmachung für historisches Unrecht




Josef Foschepoth
© Christoph Breithaupt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Themen bei Zeitgeschichte-online (ZOL)

Auswahl:

"Je tiefer man in diesen Forschungsbereich einsteigt, umso größer wird er" - Interview mit Josef Foschepoth zur Post- und Telefonüberwachung in der Bundesrepublik von Jan-Holger Kirsch und Achim Saupe
http://www.zeitgeschichte-online.de/interview/je-tiefer-man-diesen-forschungsbereich-einsteigt-umso-groesser-wird-er

"Nach den Kriegen. Jugoslawien zwischen juristischer Aufarbeitung und forcierter Erinnerungspolitik" - Interviews mit Fachexperten von Annette Schuhmann und Robert Lučić
http://www.zeitgeschichte-online.de/interview/nach-den-kriegen

Zum Tode von Berthold Beitz - Kommentar von Thomas Sandkühler
http://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/zum-tode-von-berthold-beitz

Im Schatten der Vergangenheit. Die Leerstelle der Geschichte des Nordirlandkonflikts in James Marshs Romanverfilmung "Shadow Dancer" - Filmrezension von Andreas Spreier
http://www.zeitgeschichte-online.de/film/im-schatten-der-vergangenheit

Geheimnisse im Medienzeitalter: "We steal secrets. The Story of WikiLeaks" - Filmrezension von Frank Bösch
http://www.zeitgeschichte-online.de/film/geheimnisse-im-medienzeitalter-we-steal-secrets-story-wikileaks

"The Bridge on the River Kwai (USA 1957)" - Wie Populärkultur und Massentourismus einen Erinnerungsort konstruieren - Von Felix Pülm
http://www.zeitgeschichte-online.de/geschichtskultur/bridge-river-kwai-usa-1957

 

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Neuerscheinungen

 
   

Jürgen Ponto
Bankier und Bürger. Eine Biografie

Ralf Ahrens und Johannes Bähr

Jürgen Ponto war in den 1970er Jahren wohl die bedeutendste Bankierspersönlichkeit der Bundesrepublik. Ralf Ahrens und Johannes Bähr bieten mit dieser ersten Biographie einen tiefen Einblick in seine Lebenswelt und sein berufliches Umfeld, die Spitze der deutschen Wirtschaft im Angesicht von Umbruch und Krise. Die Biografie Jürgen Pontos ist die Geschichte eines Aufstiegs vom unbekannten Bankjuristen zum herausragenden Bankier und öffentlichen Repräsentanten der deutschen Kreditwirtschaft.
Ponto war zugleich eine zentrale Figur in der "Deutschland AG", der hochgradigen Verflechtung von Banken, Versicherungen und Großindustrie. Er fungierte als prominenter Kritiker wie als respektierter Berater der Politik. Zugleich war der Bankier ein kunstsinniger Bürger, der mit seiner Familie in einem auch künstlerisch geprägten Umfeld lebte und sich in der Kulturförderung engagierte. Pontos exponierte Stellung in der bundesdeutschen Wirtschaft und Gesellschaft ließ ihn im Juli 1977 zum Ziel eines tödlichen Anschlags von Terroristen der RAF werden.

Link zur Bestellung bei C.H. Beck Verlag

 

Außenpolitik im Medienzeitalter.
Vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Frank Bösch und Peter Hoeres (Hg.)

Außenpolitische Entscheidungen entstehen nicht nur in geheimen Verhandlungen. Das Buch analysiert, inwieweit die Diplomatie zunehmend öffentlich verhandelt und durch die öffentliche Meinung beeinflusst wurde. Es untersucht die Rolle des Medienwandels, aber auch die Bedeutung, die Außenpolitiker den Medien beimaßen. Bisherige Befunde zur Internationalen Geschichte werden unter dieser Perspektive neu diskutiert. Dabei reicht der Bogen vom Krimkrieg über die beiden deutschen Diktaturen und Demokratien bis zu den Out-of-area-Einsätzen der Gegenwart.

Am Montag, dem 4. November 2013, von 18 bis 20 Uhr findet im Auswärtigen Amt anlässlich der Buchveröffentlichung eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Weitere Informationen und die Anmeldemodalitäten finden Sie in Kürze auf der ZZF-Website.

Link zur Bestellung beim Wallstein Verlag


"Archäologie als Naturwissenschaft?"
Eine Streitschrift

Stefanie Samida und Manfred K. H. Eggert

Seit rund zwei Jahrzehnten ist eine deutliche Zunahme der Zusammenarbeit einiger archäologischer Fächer mit den Naturwissenschaften festzustellen. Dazu gehört besonders die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie, die in dieser Streitschrift im Zentrum steht. Und bei der Auswertung und Deutung von Funden und Fundkontexten scheinen naturwissenschaftliche Methoden mittlerweile den ‚Königsweg‘ zu weisen. Die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie, so die Kernthese der Autoren, gerate immer stärker in den Bann eines positivistisch-szientistischen Paradigmas. Gleichzeitig sind in sehr seriösen und traditionsreichen deutschen Fachzeitschriften beunruhigende Tendenzen pseudoreligiöser und esoterischer Deutungen urgeschichtlicher Phänomene zu beobachten.

Link zur Bestellung beim Vergangenheits Verlag

 
 

Jetzt als Paperback

The Plans That Failed. An Economic History of the GDR

André Steiner

The establishment of the Communist social model in one part of Germany was a result of international postwar developments, of the Cold War waged by East and West, and of the resultant partition of Germany. As the author argues, the GDR's 'new' society was deliberately conceived as a counter-model to the liberal and marketregulated system. Although the hopes connected with this alternative system turned out to be misplaced and the planned economy may be thoroughly discredited today, it is important to understand the context in which it developed and failed. This study, a bestseller in its German version, offers an indepth exploration of the GDR economy's starting conditions and the obstacles to growth it confronted during the consolidation phase. These factors, however, were not decisive in the GDR's lack of growth compared to that of the Federal Republic. As this study convincingly shows, it was the economic model that led to failure.

Link zur Bestellung bei Berghahn Books

 

Übersetzung ins Tschechische

Stasi. Tajná policie NDR v letech 1945-1990

Jens Gieseke

Jens Gieseke líčí historii státní bezpečnosti Stasi, tajné policie a špionážní služby v jednom, od jejích počátků v roce 1945 do jejího rozpuštění v roce 1989/90. Analyzuje způsob fungování diktatury a důsledky špiclování a nedůvěry v každodenním životě. Suverénně čtenáře provází touto vysoce kontroverzní kapitolou německých poválečných dějin a poskytuje všechny nezbytné informace o pachatelích, informátorech i obětech.
V aktualizovaném, rozšířeném vydání podává – dvacet let po zpřístupnění spisů – mimo jiné i kritickou analýzu zpracování fenoménu státní bezpečnosti v odborné literatuře, vzpomínkách a kultuře sjednoceného Německa.

Link zur Bestellung bei Bux.cz

 

Zeithistorische Forschungen/
Studies in Contemporary History
Heft 2/2013


Herausgegeben von Frank Bösch, Konrad H. Jarausch und Martin Sabrow in Verbindung mit Zeitgeschichte-online

Herausgeber des Themenschwerpunkts:
Jens Gieseke, Klaus Gestwa und Jan-Holger Kirsch

Soziale Ungleichheit im Staatssozialismus

Mit Beiträgen von: Jens Gieseke, Christoph Lorke, Klaus Bachmann, Anna Ivanova, Corinna Kuhr-Korolev, Björn Alpermann, Dieter Segert, Thomas Mergel, Agneta Jilek, Klaus Gestwa

Inhaltsverzeichnis

Link zur Bestellung bei Vandenhoeck & Ruprecht

 

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ZZF intern

 
 

PERSONALIEN

Paulina Gulinska-Jurgiel ist seit September 2013 assoziierte Forscherin in der Abteilung III des ZZF Potsdam mit einem Projekt zur Vergangenheitsaufarbeitung in Polen.

Seit August 2013 ist Christoph Kapp assoziierter Doktorand der Abteilung V, wo er an einer Dissertation zum Thema "'Kunst kann nur in Freiheit entstehen': Walter Boehlich - eine Intellektuellenbiographie" arbeitet.

Vom 1. September bis 31. Oktober 2013 ist Judith Keilbach (Universität Utrecht, Niederlande) Leibniz Summer Fellow in der Abteilung V des ZZF Potsdam. Sie forscht zum Thema "Televising the Eichmann trial. Technological, institutional and political contentions of a transnational media event". Von September bis Dezember 2013 untersucht Johan Östling (Universität Lund, Schweden) als Gastwissenschaftler in der Abteilung IV des ZZF Potsdam das Thema "Transformation of the Humboldtian tradition and the idea of the university in modern Germany".

Von August bis September 2013 waren vier Gastwissenschaftler im Rahmen des "Physical Violence"-Projektes am ZZF Potsdam: Rasa Balockaite (Vytautas Magnus University, Lithuania) befasste sich mit dem Thema "Mimetic Loyalties: Support and Betrayal of the Soviet rule", Michal Pullman (Charles University Prague) forschte zum Thema "Critique of Violence in Late Communist Czechoslovakia", Radina Vučetić (University of Belgrade) bearbeitete das Thema "Vietnam War, Student Protests and State Violence in Yugoslavia" und Michal Kopeček (Institute of Contemporary History, Prague) widmete sich dem Thema "Velvet Revolutions: Repertoires and Interactions". Von Oktober bis November 2013 kommt Sabine Rutar (Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg) mit dem Thema "Labor Relations, Social Protest and Violence in the Shipyard Workers' and Dockers' Milieus on Both Sides of the Italo-Yugoslav Border During the Cold War" ans Haus.

Von August bis November 2013 forscht Anne Sudrow als Stipendiatin am DHI London.

Von August bis September 2013 forscht Jens Beckmann als Stipendiat am DHI Paris.

Ende Juli schloss Ariane Brill ihre Promotionsarbeit zum Thema "Abgrenzung und Hoffnung. 'Europa' in der deutschen, britischen und amerikanischen Tagespresse 1945 bis 1980" mit "magna cum laude" ab.
Weitere Informationen

Romy Kunert beendete ihre Tätigkeit als Leiterin der Bibliothek am ZZF Potsdam zum 31. August 2013.

Annemone Christians beendete ihre Tätigkeit als assoziierte Forscherin am ZZF Potsdam zum 13. September 2013. Sie forscht jetzt zum Thema "Das Private im Nationalsozialismus" am Institut für Zeitgeschichte in München.

Elke Kimmel beendete im August 2013 ihre Tätigkeit als assoziierte Forscherin am ZZF Potsdam.

 

STELLENAUSSCHREIBUNGEN

Am ZZF Potsdam ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/einer Bibliothekars/in zu besetzen. Bewerbungen sind bis zum 4. Oktober 2013 möglich. Weitere Informationen

 

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Veranstaltungen

 






 

25. September 2013, 18 Uhr | Diskussion

Wolfgang Huber (Altbischof) und
Christoph Markschies (HU Berlin):
1933 als Zäsur für evangelische Kirche und Theologie

Veranstaltung im Rahmen der Reihe "1933 als Zäsur"

Ort: Potsdam

Flyer der Reihe "1933 als Zäsur" (pdf)


26. - 28. September 2013 | Internationale Konferenz

The Energy Crises of the 1970s as Challenges to the Industrialized World

Ort: Potsdam

Programm- Flyer (pdf)


30. September - 2. Oktober 2013 | Tagung

Die deutsche Gesellschaft im Nationalsozialismus. Forschungspositionen und -perspektiven

Ort: Potsdam

Weitere Informationen und Programm


17. Oktober 2013, 10 Uhr c.t. | Vortrag

Dr. Judith Keilbach:
Eichmann im Fernsehen. Ein transnationales Medienereignis im Spannungsfeld von Technologie, Institution und Politik

Start des ZZF-Institutskolloquiums, Wintersemester 2013/14

Ort: Potsdam

Weitere Informationen


17. - 19. Oktober 2013 | Tagung

Entnazifizierte Zone? Zum Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus in ostdeutschen Stadt- und Regionalmuseen

Ort: Potsdam

Weitere Informationen


23. Oktober 2013, 18 Uhr | Buchpräsentation

"Alltagsperspektiven im besetzten Warschau"

Ort: Berlin

Weitere Informationen


24. Oktober 2013, 18 Uhr | Vortrag

Dr. Wenke Nitz:
1933 - Eine Zäsur für die Potsdamer Stadtgeschichte?

Veranstaltung im Rahmen der Reihe "1933 als Zäsur"

Ort: Potsdam

Flyer der Reihe "1933 als Zäsur" (pdf)


30. Oktober 2013, 18 Uhr | Vortrag

Dr. Ulf Otto:
Historicist Masquerades - Practices and Politics of Reenactment

Start der Ringvorlesung "Inszenierte Vergangenheit: Reenactments in Medien, Kunst und Wissenschaft"

Ort: Potsdam

Weitere Informationen


1. November 2013 | Dokumentartheater

"Das Ende der SED", gespielt von theater89

Ort: Berlin, Leibniz-Gemeinschaft

Weitere Informationen


4. November 2013 | Podiumsdiskussion

"Außenpolitik im Medienzeitalter"
mit Podiumsdiskussion

Ort: Auswärtiges Amt, Berlin

Weitere Informationen und Anmeldemodalitäten finden Sie in Kürze auf der ZZF-Website.


In der Vortragsreihe "Leibniz-Lektionen" präsentiert die Leibniz-Gemeinschaft von September 2013 bis März 2014 in der Urania Berlin aktuelle Forschungsergebnisse aus ihren Mitgliedsinstituten. Weitere Informationen (pdf)

 

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 Nachlese  
 

7. Juni 2013 | Workshop "Demoskopie im Staatssozialismus"

Bericht zum Workshop (pdf)
von Jens Gieseke, ZZF Potsdam

 

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Impressum

 
 

© Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Internet:
http://www.zzf-pdm.de

Redaktion:
Dr. Hans-Hermann Hertle, Marion Schlöttke M.A., Katharina Lewald
Email:
newsletter@zzf-pdm.de

Der Nachdruck oder die Übernahme von Fotos ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Alle Rechte vorbehalten.

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Institut zur Erforschung der deutschen und europäischen Zeitgeschichte mit Sitz in Potsdam. Das ZZF ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft.

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